Quizfrage:

Welcher Nährstoff spielt am wenigsten eine Rolle bei Erschöpfung?

  1. Eisen
  2. Folsäure
  3. Q10
  4. Vitamin D
  5. Omega-3

Zitat des Monats

Arbeite klug, nicht hart.“
Dr. Gregory House

Man mag nicht mit allem übereinstimmen, was der berühmte Zyniker Dr. House aus der gleichnamigen Fernsehserie von sich gibt, aber diesem Spruch muss wohl jeder zustimmen, um Erschöpfung/Burnout vorzubeugen.

 

Frühjahrsmüdigkeit, Erschöpfung, Burnout

Meine letzten Newsletter waren ja sehr lang und erschöpfend. Deshalb soll dieser Newsletter etwas kürzer sein. Fühlen Sie sich auch müde oder erschöpft oder befürchten Sie gar, unter Burnout zu leiden?
 
Ein Grund könnten sinkende Vitamin D-Spiegel im Spätwinter sein. Wie war das denn früher? Unsere Steinzeitvorfahren verkrochen sich im Winter in ihre Höhlen und chillten wohl ziemlich viel  – wie wir es heute neudeutsch ausdrücken würden. Die sinkenden Vitamin D-Spiegel und die dadurch mit bedingte Antriebslosigkeit machte ihnen das auch leicht. Zu jagen gab es nicht viel und auch pflanzliche Nahrung war eher Mangelware. Im Frühjahr krochen sie dann wieder aus ihren Höhlen und mit Aufnahme der ersten Sonnenstrahlen (Sonnencreme gab es ja noch nicht) stiegen Vitamin D-Spiegel und auch die Energie.
 
Was machen wir heute? Die Vitamin D-Spiegel sinken nach wie vor (wenn wir nicht gerade in die Karibik fliegen, was derzeit ja kaum möglich ist), wir müssen aber jeden Tag auch im Winter fit sein. Das RKI hat herausgefunden, dass dann über 80 % aller Bundesbürger einen manifesten Vitamin D-Mangel aufweisen (< 50 nmol/l). Das schwächt nicht nur unser Immunsystem, sondern auch unsere Energie. Was vor 20.000 Jahren evolutionsbiologisch durchaus seinen Sinn hatte, gereicht uns heute zum Nachteil in einer Gesellschaft, die zu jeder Jahreszeit volle Einsatzbereitschaft erwartet.
 
Doch es gibt auch noch andere „Energieräuber“, wenn wir damit nicht optimal ausgestattet sind. Um Sie nicht übermäßig zu belasten, führe ich die Nährstoffe und ihre optimalen Werten hier tabellarisch auf. Im Zweifel hilft die Labormessung:

Nährstoff                   optimaler Spiegel                  vermutlich optimale tägliche Dosis
 
Vitamin D                    100-150 nmol/l                        5000 IE
Omega-3                     8-11 % (Omega-3-Index)        2 g EPA/DHA
Eisen                           > 100 µg/l (Ferritin)                10-18 mg (teilweise deutlich mehr)*
Q10                             0,8-1,4 mg/l                            50-250 mg**
Jod                              1-2 µU/ml (TSH-Wert)            wohl 500 µg***

Natürlich gibt es hier sehr große interindividuelle Unterschiede. Wer im Sommer die Sonne meidet und sich ständig mit Sonnenschutz einschmiert, hat einen höheren Bedarf als jemand, der auch mal Sonne auf die Haut lässt (Achtung: Sonnenbrand vermeiden!). Jemand, der kaum Fisch oder viel Fleisch isst, braucht mehr als nur 2 g EPA/DHA aus Fisch- oder Algenöl. Das Gewicht spielt natürlich auch eine große Rolle: Mit 100 kg benötige ich überproportional mehr Nährstoffe als mit 50 kg.
 
*Eisen/Ferritin: Auf den Laborzetteln stehen meist nur mehr als 20 oder 30 µg/l als untere Normgrenze – dabei handelt es sich um statistische Normwerte, die an einer Bevölkerung mit vielen Menschen im Eisenmangel erhoben worden sind. Diese Werte sind weit von gesundheitlich optimalen Werten entfernt. Zur Problematik der „Normwerte“ siehe auch
 
https://www.dr-schmiedel.de/was-ist-eigentlich-normal/
 
Eine optimale Zufuhr von Eisen ist kaum anzugeben. Viele, teilweise auch Veganer, erreichen das ohne Probleme durch die Ernährung. Manche Frauen mit starker Periodenblutung kommen mit hoch dosierten Tabletten kaum in den Normbereich und kommen nicht ohne regelmäßige Infusionen aus.
 
**Q10 kann durch die Nahrung nur marginal aufgenommen werden. Das meiste bilden wir selbst. Aber gerade gestresste Menschen – das trifft sowohl für physisch (z.B. Sportler) als auch für psychisch Gestresste zu – haben häufig niedrige Werte. Die Einnahme eines guten Q10-Präparates kann im Mangel zu einer deutlichen Energiesteigerung führen.
 
***Wenn eine Schilddrüsenunterfunktion (neben Eisenmangel die häufigste Ursache für Erschöpfung) mit Werten deutlich über 2 und entsprechender Symptomatik vorliegt:
 
https://www.dr-schmiedel.de/hashimoto/
 
dann sollten bei Nachweis von Schilddrüsen-Antikörpern Schilddrüsenhormone gegeben werden. Ansonsten sollte für eine gute Jodversorgung gesorgt werden. Die offiziellen Ernährungsempfehlungen von 150-200 µg Jod scheinen für eine optimale Versorgung viel zu niedrig zu sein. 500 µg sind vermutlich günstiger. Zum Vergleich: Japaner nehmen Jod (über Fische und Algen) im Bereich von über 1000 µg ein – ohne nachweisbare Nebenwirkungen aber mit den niedrigsten Brustkrebsraten weltweit. Eine Schilddrüsenentzündung sollte bei einer Unterfunktion der Schilddrüse ausgeschlossen werden, die dann anders als mit Jod behandelt werden müsste. 
 
Viel Erfolg für eine optimale Nährstoffversorgung gegen Frühjahrsmüdigkeit, Erschöpfung oder Burnout!
 
Dr. Volker Schmiedel

Studien des Monats

DOI: 10.1016/j.psyneuen.2019.104384
Krankenschwestern und -pfleger erhielten 8 Wochen lang Omega-3 oder Placebo. In der Tabelle sehen wir, dass emotional exhaustion (emotionale Erschöpfung) unter Omega-3 von 39,86 auf 32,50 signifikant absank, während es unter Placebo keine Änderung gab. Depersonilisation bezeichnet einen Zustand der Selbstentfremdung, bei dem es zum Verlust oder einer Beeinträchtigung des Persönlichkeitsbewusstseins kommt. Dies stellt ein typisches Burnout-Symptom dar. Unter Omega-3 kam es zu einem Abfall von 20,82 auf 14,55, während unter Placebo keine Veränderung beobachtet wurde. Personal accomplishment (persönliche Leistung) stieg unter Omega-3 von 28,22 auf 36,91 massiv an, während es unter Placebo nur eine minimale, nicht-signifikante Besserung gab. Die Autoren schließen daraus, dass Omega-3 psychologische und physiologische Marker von Erschöpfung durch Arbeit positiv beeinflusst.

Herzliche Grüße und alles Gute für Ihre Energie,
 
Dr. Volker Schmiedel

Fühlen Sie sich dauergestresst, seit Monaten erschöpft und gereizt? Gehören Sie zur sogenannten »Helfer-Gruppe« wie Mütter, Lehrer oder pflegende Angehörige? Burn-out wird häufig als rein »seelisches« Problem betrachtet und behandelt. Dabei erschöpfen uns oft auch organische Ursachen wie Nährstoffmangel, Schilddrüsenunterfunktion oder Blutarmut. Dr. Volker Schmiedel zeigt, wie eine ganzheitliche, moderne Behandlung aussieht: mit Selbsttests, Vorbereitung auf Arztgespräche und Strategien für mehr Kraft im Alltag. Sie selbst sind die beste Therapie auf Ihrem Weg zurück zu sich selbst. Mit diesem Buch lernen Sie, neben der körperlichen Balance, auch Denk- und Verhaltensmuster zu ändern.

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Achtung:
Wer von Corona die Nase voll hat (das meine ich jetzt sprichwörtlich – ich hoffe nicht, das es im wörtlichen Sinne auf Sie zutrifft), muss sich die folgenden Corona-Massnahmen-kritischen Äusserungen nicht antun.

aufgeschnappt und kommentiert

Wissenschaftskonkurs statt -diskurs

Dr. med. Quintus Querulantius merkt hierzu an: Die Politik hat zu Beginn der Corona-Krise versprochen, dass dieses Mal auf die Wissenschaft gehört werden sollte. Wollte man wirklich die politischen Entscheidungen durch wissenschaftliche Erkenntnisse absichern lassen oder wollte man nur Verantwortung abwälzen? Ich befürchte, dass letzteres Motiv das Handeln diktierte.

Doch was ist eigentlich „die Wissenschaft“? Hier informiert uns Wikipedia folgendermaßen:

„Wissenschaft bezeichnet auch den methodischen Prozess intersubjektiv nachvollziehbaren Forschens und Erkennens in einem bestimmten Bereich, der nach herkömmlichem Verständnis ein begründetes, geordnetes und gesichertes Wissen hervorbringt. Methodisch kennzeichnet die Wissenschaft entsprechend das gesicherte und in einen rationalen Begründungszusammenhang gestellte Wissen, welches kommunizierbar und überprüfbar ist sowie bestimmten wissenschaftlichen Kriterien folgt.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Wissenschaft

Ok, das klingt jetzt ein wenig trocken und theoretisch, ist aber für den weiteren Verlauf der Diskussion extrem wichtig. Betrachten wir hier nur einmal den Begriff „überprüfbar“. Wurde eine einzige der Lockdown-Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit überprüft? Genügt eine einzige der getroffenen Entscheidungen wissenschaftlichen Kriterien?

Seit einigen Jahren leben wir im Zeitalter der Evidenzbasierten Medizin:

„Evidenzbasierte Medizin (EbM), entlehnt von englisch evidence-based medicine „auf empirische Belege gestützte Heilkunde“, ist eine jüngere Entwicklungsrichtung in der Medizin, die ausdrücklich die Forderung erhebt, dass bei einer medizinischen Behandlung patientenorientierte Entscheidungen nach Möglichkeit auf der Grundlage von empirisch nachgewiesener Wirksamkeit getroffen werden sollen.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Evidenzbasierte_Medizin

Nicht mehr „good old guys“ (meist auf dem jeweiligen Gebiet erfahrene Professoren) sollten sich im Hinterzimmer zusammensetzen und ausklüngeln, welche diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen bei einer bestimmten Indikation die richtigen seien. Vielmehr sollten die Empfehlungen beweis-gestützt sein. Es sollte also wissenschaftliches Material, am besten kontrollierte, doppelblinde, randomisierte Studien mit Placebo-Gruppe zum Vergleich, geben, die harte Belege für die ausgesprochene Empfehlung liefert. Jedenfalls, wo immer dies möglich ist. Ob man bei einem Oberschenkelhalsbruch eher konservativ oder operativ behandelt, lässt sich genauso wenig doppelblind (weder Therapeut noch Patient wissen, wer welche Therapie erhalten hat) durchführen wir etwa Ernährungsstudien.

Wurde das in der Corona-Krise durchgeführt? Nun muss man in einer Not-Situation rasch reagieren und kann nicht monatelang Studien durchführen und auf das Ergebnis warten. Einige Entscheidungen waren aber schon sehr merkwürdig:
 

  • In einer kleine Studie war eine gewisse Überlegenheit von Remdesivir gegenüber Placebo zu beobachten. Die Patienten unter Remdesivir konnten vier Tage früher das Krankenhaus verlassen. Die Sterblichkeit wurde aber überhaupt nicht beeinflusst. Das Ganze war zu Kosten von ca. 3000 $ und mit einem gewissen Nebenwirkungspotential zu haben. Das reichte aus, um in einem Eilverfahren die europäische Arzneimittelzulassung für Covid-19 zu erhalten.
  • Vitamin C-Infusionen führten in China zu einer Halbierung der Sterblichkeit bei Intensiv-Patienten mit Covid-19. Außer bei sehr schwer Erkrankten – hier starben unter Vitamin C sogar zwei Drittel weniger.
  • Über den Nutzen von Vitamin D in Prävention und Therapie von Covid-19 habe ich im letzten Newsletter ausführlich berichtet und die Studienlage vorgestellt
    Dringender Appell zu Vitamin D – Dr. Schmiedel (dr-schmiedel.de)

Reichen diese Studien aus, um Vitamin C bei uns auf Intensivstationen einzusetzen oder breitflächig für eine gute Grundversorgung der Bevölkerung, mindestens aber der Risiko-Gruppen mit Vitamin D zu sorgen und bei eingetretener Erkrankung mit sehr hohen Dosen im fünfstelligen Bereich in die Therapie einzusteigen? Nein, ich habe nirgendwo gehört, dass dergleichen in deutschen Praxen, Krankenhäusern oder Intensivstationen praktiziert wird, obwohl „die Wissenschaft“ dies mit der Datenlage nahelegt.
 
Die Bundesregierung hört eben gerade nicht auf die Wissenschaftler, sondern auf eine Selektion von Wissenschaftlern, die sich selbst ausgesucht hat. Wissenschaftler, die andere Meinungen äußern, werden ignoriert oder diffamiert. Ich behaupte: Wenn es Medikamente aus der Pharma-Industrie gäbe, die ähnliche Hinweise auf einen Nutzen wie Vitamin D, Omega-3, Selen oder Zink erbrächten, die viel Geld kosteten und mit erheblichen Nebenwirkungen behaftet wären, dann wären diese längst zugelassen. OK, das ist spekulativ, ich kann es nicht beweisen, aber die unterschiedliche Bewertung von Remdesivir und Vitamin D mit klaren wissenschaftlichen Vorteilen zugunsten von Vitamin D legen diese Meinung nahe.
 
Und es kommt noch schlimmer: Das RKI in Person von Prof. Wieler hat vor einigen Monaten jegliche Diskussion um die Massnahmen einfach untersagt. Ein Diskurs war nicht mehr erwünscht. Das ist aber gerade die Essenz von Wissenschaft. Im Diskurs werden verschiedene Meinungen mitunter lebhaft diskutiert, bis sich eine Meinung durch überzeugende Argumente durchsetzt. Das war in einer Wissenschaft, die den Anspruch erhebt, wirklich Wissenschaft zu sein, schon immer so. Sonst ist es Religion oder Dogmatismus.
 
Vor einigen hundert Jahren wurde lebhaft diskutiert, ob sich die Erde um die Sonne dreht oder umgekehrt. Und es gab – zumindest aus damaliger Sicht – überzeugende Argumente für beide Seiten. Die Kirche setzte dem Treiben schliesslich ein Ende, indem andere Meinungen als diejenige, dass die Sonne sich um die Erde dreht, einfach verboten wurden. Galileo Galilei („Und sie dreht sich doch…“) musste schließlich kleinbei geben und seinen Maulkorb akzeptieren. Ich dachte immer, dass wir diese prä-wissenschaftlichen Zeiten endgültig hinter uns gelassen haben und so etwas nie wieder vorkäme.
 
Aber weit gefehlt: Die „Amtkirche“ RKI mit ihrem Papst Prof. Wieler lässt uns wieder in das 16.Jahrhundert zurückfallen. Und die Wissenschaftler (jedenfalls die Mehrheit unter ihnen)? Sie sollten doch gegen das unwissenschaftliche Gebahren von RKI und Bundesregierung vorgehen und heftigst bewährte wissenschaftliche Traditionen einfordern:
 
– Die PCR-Tests und die Schnelltests messen keine Infektionen, sondern nur Schnippsel des genetischen Materials (PCR) bzw. Proteine (Schnelltests) von Corona-Viren. Nicht mehr und nicht weniger. Wenigstens diese jeden Tag aufs Neue gepredigte Falschinformation könnte nach einem Jahr doch endlich mal beendet werden.
– Die positiven Tests müssen immer in Relation zur Anzahl der Tests gesehen werden. Diese werden aber nicht veröffentlicht. Wenn ich doppelt so häufig teste, habe ich auch doppelt so viele positive Ergebnisse.
– Für welche der Massnahmen gibt es (nach einem Jahr!) eigentlich einen Beweis für Wirksamkeit. Jedes Medikament muss seine Wirksamkeit beweisen. Für die Lockdown-Massnahmen gilt dies nicht. Eine wissenschaftlich einigermassen korrekte Studie sähe in etwa so aus: Zwei Bundesländer mit ähnlicher Bevölkerungszahl, Struktur (also nicht Flächenland mit Stadt-Staat vergleichen) wird zufallsmässig einem harten Lockdown und keinem Lockdown zugeordnet. Hygiene-Massnahmen, Abstandgebot, Händedesinfektion usw. sollte natürlich in beiden Ländern eingehalten werden. Welches Land schneidet besser ab? Dabei sollten natürlich nicht nur nur Infektionen (also wirkliche Infektionen, nicht nur positive Tests) und Tote durch Corona, sondern auch Kollateralschäden durch die Massnahmen wie Suizide, Herzinfarkte und Krebstote gemessen werden. 
– Eine solche „Studie“ wird nicht durchgeführt werden. Die Menschen in beiden Ländern wären ja Versuchskaninchen und könnten sich nicht freiwillig für das eine oder andere entscheiden. An einem anderen medizinischen Experiment sollen aber alle teilnehmen: Alle sollen sich impfen lassen. Noch einmal (ich habe es schon öfter gesagt): Ich bin nicht gegen die Impfung. Aber zu einer lege artis durchgeführten Impfung gehört auch eine gute Aufklärung. Und diese sollte beinhalten, dass die Corona-Impfungen alle mit nicht zugelassenen Impfstoffen erfolgen. Ja, Sie haben richtig gelesen. Die Impfstoffe haben keine reguläre Zulassung, da die erforderlichen Studien – je nach Impfstoff – erst Ende 2022 bis 2024 abgeschlossen sind. Erst dann können die Hersteller die richtige Zulassung beantragen. Das haben Sie noch nicht in den Nachrichten gehört? Wir haben bisher nur Impfungen mit einer bedingten, vorläufigen Zulassung!

  • Und ich lehne mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster und wage die Voraussage: Obwohl der Impfstoff nicht richtig zugelassen ist, es auch noch nicht sicher ist, ob er nur zu weniger Erkrankungen und leichteren Verläufer führt oder auch die Übetragbarkeit des Virus sicher unterbindet, wird es ab dem Sommer einen Impfzwang geben. Natürlich nicht offen ausgeprochen, aber den Impf-Unwilligen wird das Leben so schwer gemacht werden (z.B. Verbot von Flugreisen, Theater-, Konzert-, Restaurantbesuchen, für manche Berufe vermutlich sogar Berufsverbot), dass dies de facto einem Impfzwang entspricht.
  • Was sagt „die Wissenschaft“ in Form von altehrwürdigen Institutionen wie etwa der Leopoldina? Sie verraten ihre eigenen wissenschaftlichen Prinzipien indem sie ungeprüft Lockdown-Massnahmen gutheissen statt ordentliche Studien zu fordern.
  • Gibt es diese nach einem Jahr Corona denn gar nicht? Jedenfalls haben die Bundesregierung und „die Wissenschaft“ keine auf den Weg gebracht. Es gibt wenige löbliche Ausnahmen wie Prof. Streeck mit seiner Heinsberg-Studie, die immerhin die Erkenntis brachte, dass die Sterblichkeit durch das Virus etwa eine Zehnerpotenz unter der vom RKI postullierten liegt. Alle Achtung, sich um den Faktor 10 in der Wissenschaft zu irren. Damit hat man sich in aller Regel menschlich blamiert und wissenschaftlich disqualifiziert. Hat sich Prof. Wieler jemals dafür entschuldigt, die Sterblichkeit um das Zehnfache zu hoch angegeben und damit unnötig Panik gesät zu haben? Immerhin gibt es eine Studie der renommierten Stanfort University, die genau der Frage zum Nutzen harter Lockdown-Massnahmen im weltweiten Vergleich nachging:

 

ASSESSING MANDATORY STAY-AT-HOME AND BUSINESS CLOSURE EFFECTS ON
THE SPREAD OF COVID-19 

Die Stanford University ist nicht irgendeine Hochschule in den USA, sondern eine der Elite-Univeritäten. Die medizinischen Abteilung hat etwas untersucht, was ich gerne vom RKI oder anderen deutschen Wissenschaftlern gesehen hätte. Die scheinen sich aber in ihren Elfenbeintürmen verschanzt zu haben und erschöpfen sich darin, wie Muezzins von ihren Minaretten zu singen – allerdings hören wir da nur Kassandra-Gesänge ohne fundierten wissenschaftlichen Hintergrund.
Die Wissenschaftler der Stanford University haben ihre Hausaufgaben erledigt. Sie wollten wissen, was die Lockdown-Maßnahmen eigentlich bringen. Sie haben weltweit die unterschiedlichen Maßnahmen und deren Erfolge verglichen. Während sie den allgemeinen Hygienemaßnahmen einen gewissen Nutzen nicht absprechen, fällen Sie über die restriktiven Maßnahmen ein vernichtendes Urteil:
„In summary, we fail to find strong evidence supporting a role for more restrictive NPIs in the
control of COVID in early 2020.“
„More restrictive NPIs“ sind harte nicht-pharmakologische Maßnahmen wie Schließen von Geschäften, Schulen, Kindergärten und weitere Lockdown-Maßnahmen. Diese Studie der Stanford University ist ein Schlag ins Gesicht von RKI, Leopoldina, Spahn, Söder, Merkel und Konsorten! Die Politiker haben uns versprochen, dass sie dieses Mal auf „die Wissenschaft“ hören wollen. Sehr gut, dann ist mir die Stanford University aber lieber als Prof. Drosten. Wann wird der Lockdown aufgehoben? Es gibt keine wissenschaftliche Begründung mehr dafür. Und die Erfahrung der letzten Wochen hat es uns ja allen vor Augen geführt.
https://onlinelibrary.wiley.com/doi/epdf/10.1111/eci.13484

Hier haben wir wirklich mal etwas „Wissenschaft“. Wird das in Deutschland wissenschaftlich diskutiert? Vielleicht im stillen Kämmerlein oder in den hehren Elfenbeintürmen, aber in der Öffentlichkeit habe ich davon noch nichts vernommen!

Ich beklage daher, dass wir keinen Wissenschaftsdiskurs mehr pflegen, sondern dass sich die Majorität der Wissenschaftler eine Selbstzensur auferlegt hat und klammheimlich in den Wissenschaftskonkurs gegangen ist. Galileo Galileo ist wenigstens noch mit dem Tode bedroht worden. Was haben unsere heutigen Wissenschaftler eigentlich zu verlieren? Nun ja, ihre wissenschaftliche Ehre haben sie ja schon verloren. Galileo Galilei dreht sich jeden Tag im Grabe herum! 

Ihr Dr. med. Quintus Querulantius
aufgeschnappt und kommentiert 

Auflösung der Quizfrage

Folsäure ist wichtig zur Prävention von Neuralrohrschädigungen und von Aborten bei Säuglingen sowie zur Homocysteinsenkung zur Vorbeugung von Demenz, Arteriosklerose oder Osteoporose. Bei Erschöpfung ist es jedoch weniger wichtig.
Antwort b) Folsäure iat also richtig.
Eisen, Q10, Vitamin D und Omega-3 sind bei Erschöpfung hingegen sehr wichtig.
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