Zitat des Monats

„”Kann jar nich soviel essen, wie ich kotzen möchte.”“

Dieses Zitat wird oft Kurt Tucholsky zugeschrieben, stammt aber wohl vom deutschen Maler Max Liebermann (1847-1935). Er soll damit seinem Ekel angesichts der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 Ausdruck verliehen haben.

Ich möchte mich für die Verwendung dieses drastischen Zitates bei allen empfindsamen Gemütern entschuldigen, aber vielleicht verstehen Sie am Ende des Beitrags meine Abscheu. Haben Sie auch so die Schnauze voll von Corona? Ich kann es inzwischen nicht mehr hören. Und trotzdem fühle ich mich genötigt, schon wieder etwas dazu zu schreiben. Wir haben jetzt Anfang Juni 2021. Die Inzidenzzahlen liegen in allen Bundesländern unter 50. Die belegten Intensivbetten liegen unter 3000 Corona-Patienten. Die Zahl der Corona-Toten – von denen wir immer noch nicht wissen, wie viele wirklich an Corona gestorben sind oder wer am Herzinfarkt, der Patient aber kurz vor dem Tod nochmal schnell auf Corona getestet wurde – ist seit Wochen im Sinkflug.

Und ja, es gibt auch Lockerungen. Aber gleichzeitig werden Prof. K. (steht wohl für Kassandra) Lauterbach, Jens Spahn (der von Maskenbestellung, Corona-App bis zur Impfstoffbeschaffung, -kontrolle und -verteilung alles falsch gemacht hat, was man nur in den Sand setzen kann) und RKI-Präsident Wieler, dessen Institut 2016 selbst erforscht hat, wie katastrophal es um die Vitamin D-Versorgung der deutschen Bevölkerung bestellt ist, aber kein Vitamin D empfiehlt, nicht müde, wegen der erwarteten Mutanten vor schnellen Lockerungen zu warnen.

Und es wird auch die 4. Welle geben. Ja, da gebe ich unserem Chef-Epidemiologen Lauterbach (der allerdings bisher keine einzige epidemiologische Studie zu Corona auf den Weg gebracht hat, obwohl wir die dringend gebraucht hätten – wir wissen nach 1 ½ Jahren immer noch nichts über die wirkliche Inzidenz von Corona, die angeblichen täglich gebetsmühlenartig verbreiteten Inzidenzzahlen haben fast nichts mit der tatsächlichen Inzidenz zu tun) ausnahmsweise einmal recht. Trotz nahezu kompletter Durchimpfung der Bevölkerung. Dafür werden dann natürlich die egoistischen und asozialen Corona-Impfverweigerer verantwortlich gemacht werden. Ich bin aber mal wirklich gespannt, wie viele Durchgeimpfte im Herbst positiv getestet werden.

Ich bin auch gespannt, ob die Regierung, das RKI und andere Institutionen in diesem Sommer ihre Hausaufgaben machen werden und Maßnahmen ergreifen, dass nicht wieder Schulen, Kitas, Fitnessstudios uvm. geschlossen werden. Und ich bin noch mehr gespannt, ob wir endlich mal Empfehlungen bekommen, die auf die Stärkung des Immunsystems abzielen. Alle bisherigen Maßnahmen waren ja darauf ausgelegt, das Immunsystem zu schwächen. Ich denke da nur an die unseligen von unseren Steuergeldern finanzierten Youtube-Videos, in denen Helden gefeiert werden, die auf der Couch vor dem Fernseher oder dem Laptop mit Cola und Chips alles daran setzen, ihr Immunsystem endgültig zu ruinieren.
Und da sind wir nach einer langen Überleitung endlich wieder mal beim geliebten Thema Vitamin D, dem ganz wichtigen Immun-Vitamin. Der erste Teil des Newsletters geht darum, wie offizielle Institutionen, die eigentlich unsere Gesundheit schützen sollten, dieselbe torpedieren, indem sie vor dem lebensnotwendigen Vitamin D warnen. Eigentlich geht es hier gar nicht um Corona, sondern nur um den Skandal, wie denn ein Nährstoff, den wir jetzt dringender brauchen als je zuvor, nicht gefördert, sondern gezielt diskreditiert wird – halt nur am Beispiel von Corona.

In der Glosse geht es eigentlich auch nicht um Corona, sondern um die Impfung dagegen. Ich wollte eigentlich nichts dazu sagen – erst wenn ich vielleicht zur Impfung gezwungen werde, weil ich sonst nicht mehr praktizieren kann (trotz aller Bekenntnisse der Politik, dass es keine Zwangsimpfungen geben soll, bin ich da nicht ganz sicher, ob das kommen wird). Was aber bald kommen wird, ist das „Impfangebot“ für Jugendliche und später wohl auch für Kinder. Und jetzt reicht es wirklich! Ein Erwachsener ist für sich selbst verantwortlich. Er hat die Pflicht, sich über Nutzen und Risiken selbst zu informieren und dann eine Entscheidung zu treffen. Kinder können das nicht. Wenn sie zwar nicht offiziell, aber quasi zur Impfung gezwungen werden, dann kann ich meinen Mund nicht halten. Es wird in der Glosse also auch nicht um Corona gehen, sondern um ärztliche Ethik und verantwortungsvolle Menschlichkeit – eben am Beispiel der Corona-Impfung. Und nun viel Spaß beim Lesen – besorgen Sie sich aber vorher ein Glas Rotwein, einen Beta-Blocker und ein Valium!

 

Vitamin D 
Wie eine Chance im Kampf gegen Corona mutwillig vernichtet wird

Die Studienlage zu Vitamin D und Corona ist inzwischen einfach nur erdrückend. Ich habe mehrfach Einzelstudien und Meta-Analysen hierzu zitiert: Appell Schweizer Ärzte zu Vitamin D: https://www.dr-schmiedel.de/dringender-appell-zu-vitamin-d/
Vitamin D im Winter: https://www.dr-schmiedel.de/vitamin-d-das-herbst-und-wintervitamin/
Youtube-Video Nährstoffe und Immunsystem:  https://youtu.be/lCyhFkz0Tgo

Das BfR, das Bundesamt für Risikobewertung, war 2020 gegen Vitamin D bei Covid und führte stets an, dass es keine Beweise für einen Nutzen gebe. Nun gab es aber am 14.5.21 eine Kehrtwende des BfR:

„Es gibt Hinweise darauf, dass ein unzureichender Vitamin D-Serumspiegel mit einem erhöhten Risiko für akute Atemwegsinfekte einhergeht. Dazu gehört auch die COVID-19-Erkrankung, für die die Datenlage aktuell noch unsicher ist. … Wer Vitamin D ergänzen möchte, kann auf Präparate mit einer Tagesdosis von bis zu 20 Mikrogramm (800 Internationale Einheiten) Vitamin D zurückgreifen. Bei dieser Menge sind gesundheitliche Beeinträchtigungen nicht zu erwarten. Aus Sicht des BfR ist für Pflegeheimbewohnerinnen und -bewohner eine generelle Vitamin D-Einnahme von bis zu 20 Mikrogramm pro Tag zu erwägen. Denn Vitamin D wird unter dem Einfluss von Sonnenlicht in der Haut gebildet. Viele ältere Menschen bewegen sich jedoch kaum im Freien. Zudem nimmt die Vitamin D-Bildung im Alter deutlich ab.“

Quelle: https://www.bfr.bund.de/cm/343/vitamin-d-das-immunsystem-und-covid-19.pdf

Ich weiß nicht, wie Sie das verstehen. Ich denke, dass ist doch ziemlich pro-Vitamin D oder? Ok, wir lachen natürlich über die Dosen von 800 IE, die gerade mal geeignet sind, aus dem allergröbsten Mangel herauszukommen. Aber wir wissen aus einigen Studien, dass bereits das Überschreiten eines wirklich grottenschlechten Wertes von 30 nmol/l zu einer messbar besseren Prognose bei Covid-Kranken führt. Wir reden hier zwar nicht von vermutlich optimalen Dosen von 5000 IE für die meisten Menschen, um vermutlich optimale Spiegel von über 100 nmol/l zu erreichen, aber es ist doch immerhin ein Schritt in die richtige Richtung.
Ich war so glücklich, dass auch die konservativen und allen naturheilkundlichen Maßnahmen gegenüber eher kritisch eingestellten Wissenschaftler vom BfR die internationale Studienlage nicht mehr geleugnet haben, sondern – wenn auch vorsichtig – zur Vitamin D-Einnahme geraten haben (so habe ich den Text jedenfalls aufgefasst).
Aber – wie so oft im Leben – zu früh gefreut: Einen Tag später hat das BfR wieder alles zurückgenommen.

Mit dem Titel „Doch keine Kehrtwende des BfR“ zitiert die Tagesschau die Gegendarstellung des BfR zu seinen Empfehlungen, die wenige Tage zuvor ausgesprochen worden waren:
„Bisher wurde jedoch nicht gezeigt, dass die Einnahme von Vitamin D über den ernährungsphysiologischen Bedarf hinaus mit zusätzlichen Gesundheitseffekten einhergehe. Daher sehe das BfR auf Basis der gegenwärtigen Studienlage weiterhin keinen Anlass, der gesunden Allgemeinbevölkerung die generelle Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln mit Vitamin D zu empfehlen.“
Stattdessen werden wieder die alten Überdosierungswarnungen aus der Klamottenkiste geholt:

„Personen, die unabhängig von ihrer konkreten Versorgungslage ihren Vitamin-D-Status erhöhen möchten, empfiehlt das Institut, darauf zu achten, dass sie Nahrungsergänzungsmittel mit nicht mehr als 20 Mikrogramm Vitamin D pro Tagesdosis (800 Einheiten) verwenden. Höhere Dosen sollten nur unter ärztlicher Aufsicht verwendet werden, da die eigenständige Einnahme von Vitamin-D-Präparaten mit hohen Dosen gesundheitliche Risiken bergen kann.“
https://www.tagesschau.de/inland/vitamin-d-corona-103.html

Ja, man kann Vitamin D – wie jeden anderen Stoff, einschließlich lebensnotwendige Substanzen wie  Wasser oder Kochsalz – überdosieren. Aber hier noch einmal die Dosisbereiche:

  • 800 I.E. werden von den Ernährungsgesellschaften empfohlen über die Nahrung empfohlen. Dummerweise ist das einfach nur unmöglich, über die Nahrung aufzunehmen. Ohne Nahrungsergänzungen sind 800 IE einfach nicht zu schaffen. Schon lustig (oder traurig) das Experten eine Zufuhr über die Nahrung empfehlen, die nicht realisierbar ist.
  • 4000 IE ist eine Dosis, die geeignet ist, zu einem wirklich guten Vitamin D-Spiegel zu gelangen. Das BfR sieht über 800 IE bereits Gefahren. Die EFSA, die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit gefährdet demnach die Gesundheit der Bevölkerung, wenn sie behauptet, dass 4000 IE für den Erwachsenen selbst ohne Kontrolle unbedenklich sind.
  • > 4000 IE werden von manchen Menschen benötigt. Aber das sollte dann nicht ohne Messung zu Beginn der Therapie und nach drei Monaten erfolgen. Ich habe Patienten, die benötigen 10.000 IE (täglich!), um auf etwa 150 nmol/l zu kommen. Und ich hatte letzte Woche eine Patienten, die irrtümlich über Monate 15.000 IE eingenommen hat und damit fast 300 nmol/l erreichte. Die toxische Grenze liegt bei 400 nmol/l. Selbst mit dieser Überdosierung lag das Serumkalzium immer noch im Normbereich. Mit Vitamin D können wir direkt niemals einen Schaden anrichten – die Nebenwirkungen sind dem durch zu viel Vitamin D geschuldeten Kalziumanstieg geschuldet (z.B. Arteriosklerose, Nierenschäden).

Ja, Überdosierungen sind gefährlich. Und ich verurteile es, wenn Patienten unkontrolliert Vitamin D-Dosen im fünfstelligen Bereich einnehmen, weil ihnen irgendwelche unseriösen Gurus dazu geraten haben. Und jedes Jahr gibt es eine Handvoll gravierende Nierenschäden dadurch. Wir erfahren davon, weil jeder dieser völlig vermeidbaren Schäden den Weg in die Ärztezeitschriften schafft. Die Millionen Menschen, die Nachteile für ihre Gesundheit durch einen massiven Vitamin D-Mangel erleiden, lernen wir nicht kennen.
Ja, wir sollten die (sehr wenigen) Überdosierungen vermeiden. Sollten wir aber nicht auch die (millionenfachen) Mangelzustände beim Vitamin D vermeiden? Dass die Hälfte der Bevölkerung im Durchschnitt in einem Vitamin D-Mangel ist, behaupte nicht ich, sondern das RKI – es zieht aber keine Konsequenzen daraus.

Nebenbei: Vor einigen Monaten gab es in der Schweiz einen ähnlichen – ich nenne es so – Skandal. Die Schweizer Gesellschaft für Ernährung (SGE) hatte aufgrund der wissenschaftlichen Erkenntnisse gerade in der Pandemie zu einer vermehrten Zufuhr von Vitamin D, Omega-3 und anderen Nährstoffen geraten – und es wurden sogar konkrete Dosierungen genannt. Auch hier erfolgte wenige Tage später wie beim BfR das Einziehen des Schwanzes: Das war ja nun doch nicht so gemeint und das stimme einfach alles gar nicht.
Kann mir das mal jemand erklären? Wissenschaftler des BfR und der SGE kommen aufgrund wissenschaftlicher Recherchen zu dem Schluss, die Bevölkerung müsse besser mit Vitamin D (und laut SGE auch anderen Nährstoffen) ausgestattet sein. Und sie haben sich diese Empfehlung bestimmt nicht leicht gemacht, da sie der bisherigen Sichtweise widersprach. Und wenige Tage später kommt dann der Rückzieher.

Liebe Experten, die Ihr wie ein mutiger Tiger abgesprungen seid und kurze Zeit später als labbriger Bettvorlegen landet, schämt Ihr Euch eigentlich nicht? Nicht nur, dass Ihr keine Zivilcourage habt, für die eigenen Überzeugungen einzutreten, nein, es ist viel schlimmer: Ihr gefährdet damit die Gesundheit und das Leben vieler Menschen. Wie viele Menschen könnten weniger krank werden und vermutlich auch weniger sterben, wenn sie gut mit den für das Immunsystem wichtigen Nährstoffen ausgestattet wären? Die Menschen verlassen sich auf Euch Experten und vertrauen Euch. Und Ihr lasst Sie im Stich! Könnte Ihr eigentlich noch abends in den Spiegel schauen und ruhig schlafen?

Wozu bedarf es, dass Ihr endlich mal die wissenschaftlichen Erkenntnisse wahrnehmt (das habt Ihr gemacht, sonst hättet Ihr nicht die nährstofffreundlichen Empfehlungen veröffentlicht) und auch dazu steht und nicht beim kleinsten Gegenwind umfallt? Und wer oder was war eigentlich dieser Gegenwind? Unser Torwart-Titan Oliver Kahn würde in einem solchen Fall vermutlich wieder einmal sagen: „Eier, wir brauchen Eier!“ Aber davon gibt es viel zu wenige.
Ich möchte hier ich wirklich meinem Ekel vor den Schreiberlingen der SGE und BfR Ausdruck verleihen, die erst vom Saulus (Nährstoffgegner) zum Paulus (Nährstoffbefürworter) und wenige Tage später wieder zum Saulus werden. Sie hatten gute und überzeugende Gründe, für eine großflächige Versorgung der Bevölkerung und ganz besonders der Risikopatienten einzutreten. Wenn Sie das wieder zurücknehmen, dann sind Sie möglicherweise für den Tod und das Leid von vielen Menschen verantwortlich, denen schwere Krankheit, Intensivstation, maschinelle Beatmung (ich bin selbst 10 Wochen so beatmet worden und weiß, wovon ich rede) und das Sterben erspart werden könnte!
Vielleicht ist jetzt mein unappetitliches, aber wie ich finde angemessenes Einleitungszitat nachvollziehbar:

“Kann jar nich soviel essen, wie ich kotzen möchte.”
Sorry, ich merke gerade. Der Beitrag ist auch zur Glosse mutiert. Na gut, dann in diesem Newsletter also zwei Glossen. Die Studie des Monats ist aber wieder rein wissenschaftlich.

Empfehlungen zu Vitamin D-Präparaten und andere Nährstoffen finden Sie am Ende des Newsletters!

Mit herzlichen Grüßen,
Dr. Volker Schmiedel

Studie des Monats

Martin Kongsbak, Trine B. Levring, Carsten Geisler and Marina Rode von Essen: The vitamin D receptor and T cell function

  • Department of International Health, Immunology and Microbiology, Faculty of Health and Medical Sciences, University of Copenhagen, Copenhagen, Denmark

Warnung: Lesen Sie diesen Artikel im Original (siehe Link) nur, wenn Sie ein hohes wissenschaftliches Interesse daran haben. Er ist schon recht wissenschaftlich und sehr schwere Kost für den „Normalbürger“. Aber ich haben Ihnen die wichtigsten Schlüsse übersetzt.
Zur Einführung: Im Moment reden fast alle Immunologen (zumindest in den öffentlichen Medien, so mein Eindruck) nur von Antikörper-Anstiegen nach Infektion oder Impfung. Damit wird aber nur das so genannte humorale Immunsystem berücksichtigt. Es gibt Hinweise darauf, dass das zelluläre Immunsystem mit den T-Lymphozyten mindesten genauso wichtig ist – gerade bei Corona.
Derzeit arbeiten Forscher auch an einem Impfstoff, der nicht auf Gentechnologie basiert, sondern auf althergebrachte Weise mit abgeschwächten Viren arbeitet und besonders die zelluläre Abwehr anspricht, was vermutlich zu länger anhaltendem Schutz (bei überschaubaren Nebenwirkungen, da kein gänzliches neues Prinzip eingesetzt wird) führt. Mit einem solchen Impfstoff würde sogar ich mich impfen lassen, wenn er denn da ist und Corona dann noch eine Rolle spielt.
Hier also wichtige Passagen aus diesem Review (vereinfacht dargestellt):

  • Adaptive Immunantworten benötigen T-Zellen. Dazu bedarf es aber eines guten Funktionierens des Vitamin D-Rezeptors.
  • Die Vitamin D-Rezeptor-Expression, die durch Vitamin D gesteuert wird, ist wichtig für alle Stadien im Leben der T-Zellen.
  • Im Tiermodell hat Vitamin D Autoimmunprozesse zu verhindert, z.B. Multiple Sklerose.
  • Vitamin D stimuliert die Produktion von Cathelicidin, einem körpereigenen „Antibiotikum“, welches Bakterien, Viren und Pilze bekämpft.
  • Das Wissen um die Regulation des Vitamin D-Rezeptors und der Aktivität von Immunzellen ist potentiell von großer therapeutischer Bedeutung, und sollte daher heute im klinischen Alltag eine therapeutische Verbesserung des Vitamin D-Rezeptors (mit Hilfe von Vitamin D, Anm. d. Autors) in Betracht gezogen werden.

Das Erstaunliche ist, dass dieses Review bereits aus dem Jahre 2013, also aus wissenschaftlicher Sicht schon fast aus der „Steinzeit“ stammt. Inzwischen sind wir noch weiter und haben neben diesen Grundlagen auch die klinischen Studien, die den Nutzen von Vitamin D bei Infektionen bestätigen. Der Wunsch der Autoren in der letzten Zeile ist leider ein frommer geblieben. Wie viel Leid hätten wir in der Corona-Krise vermeiden können, wenn diesen wissenschaftlichen Erkenntnissen Rechnung getragen worden wäre!
Herzliche Grüße und alles Gute für Ihr Immunsystem,

Dr. Volker Schmiedel

Passend zur erneuten Vitamin D-Thematik
1. Vitamin D hemmt die Vermehrung und Ausbreitung des Virus im Körper durch ein eigenes Antibiotikum (Cathelicidin), gegen das Erreger keine Resistenz entwickeln können.

2. Vitamin D verhindert den fatalen Sturm entzündungsfördernder Zytokine in der Lunge, indem entzündungshemmende Botenstoffe gebildet werden.

3. Vitamin D reduziert zusätzlich die riskanten Co-Morbiditäten wie Übergewicht, Diabetes und Asthma, die für den fatalen Ausgang der Covid-19-Erkrankungen verantwortlich sind.
Aber nicht nur wegen Covid, sondern auch zur Prävention von Krebs, Herzinfarkt, Demenz uvm. (siehe Buch-Cover) macht es Sinn, gut mit Vitamin D ausgestattet zu sein.

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Vitamin D: Immer wenn es um Leben oder Tod geht (Deutsch) Broschiert – 13.
aufgeschnappt und kommentiert

 

Impfungen der Kinder – jetzt reicht es!
Dr. med. Quintus Querulantius merkt hierzu an: Ich habe in den letzten Newslettern differenziert zur Corona-Impfung Stellung genommen, aber weder zu- noch abgeraten, sondern auf eine individuelle Entscheidung gepocht. Ab Anfang Mai wird auch Kindern und Jugendlichen ein Impfangebot gemacht.

Da musste ich sofort an den unvergessenen Marlon Brando denken, der als Vito Don Corleone so eindrücklich sagte: „Ich mache Dir ein Angebot, welches Du nicht ablehnen kannst!“ Stellen Sie sich bitte dazu akustisch den rauen Tonfall und den italienischen Dialekt eines Mafia-Bosses vor.

Nun wird also ein solches Angebot den Kindern gemacht. Schulen können wieder geöffnet werden, Kinder können wieder alle Freiheiten wahrnehmen, wenn sich nur genügend impfen lassen. Was ist mit den ungeimpften Kindern? Dürfen sie nicht in die Schule? Müssen Sie mit Masken in den Unterricht? Und die anderen vielleicht nicht? Weil die Kinder oder die Eltern Angst davor haben?

Hier ein paar Zitate zur Impfung bei Kindern, die nicht von mir stammen:

  • „Wir impfen ja die Schüler nicht wegen ihres individuellen Risikos, wir impfen sie deshalb, weil sie die Gesellschaft insgesamt vor Infektionen schützen sollen. Wenn jetzt aber die restliche Gesellschaft schon immun ist, was ja sozusagen die Idee der ganzen Impfaktion ist – die Risikopersonen sind ja hoffentlich immunisiert bis dahin -, dann ist einfach für mich jetzt der Druck, die Schüler zu impfen, nicht mehr so hoch wie vorher…“
  • „Ich glaube, dass bei dem Corona-Virus, bei dem aktuellen und seinen ganzen Varianten, die da jetzt so kommen, eine vollständige Elimination sowieso eine Illusion ist. … Es ist technisch nicht erreichbar und der Aufwand wäre viel zu hoch.“
  • „Wir können nur einen Kontrollzustand erreichen und da müssen wir natürlich nicht alle Kinder auf Teufel komm raus bis auf null zum Schluss durchimpfen.“
  • „Von den 3368 Covid-Patienten, die am 20.5.21 auf der Intensivstation lagen, waren 13 Patienten unter 18 Jahren. Und jetzt noch eine Zahl: Unter den 85.500 Patienten, die an oder mit Corona gestorben sind, waren 8 zwischen 10 und 19, also diejenige Gruppe, die jetzt geimpft werden soll. Die allermeisten von ihnen hatten teilweise gravierende Vorerkrankungen.“
  • „…zumal wir hier einen experimentellen Impfstoff haben, der keine reguläre Zulassung hat.“
  • „Wir können eigentlich auch die Kinder schützen und die Gesellschaft schützen, wenn nicht alle immunisiert sind, dann hat man natürlich mehr Optionen. Eine Option ist ja z.B. zu warten, bis sich klassische Impfstoffe auf dem Markt befinden.“
  • „Ich sehe so ein bisschen die Gefahr, dass da so ein sozialer oder sogar politischer Druck entsteht. Ich stelle mir so eine Klasse vor, wo dann 80 % geimpft sind und ein paar Kinder nicht. Ich weiß nicht, ob das gut ist, wenn wir da die Leute sozusagen nötigen.“
  • „Das ist ein Weltexperiment, ein historisches Experiment. Seit Entstehung des homo sapiens, das gab es noch nie, dass man eine Pandemie mit einer Impfung beendet hat und zweitens einen neuen Impfstoff, der auf einem neuen Wirkprinzip beruht, quasi global in allen Altersgruppen anwendet.“

Haben Sie erraten, von welchem „Impfgegner“ diese Aussagen stammen? Diese Zitate stammen alle aus dem Podcast von niemand Geringerem als Alexander Kekulé, ein Virologe und Epidemiologe und ganz sicher kein Querdenker, dem man mal eben so den Aluhut aufsetzen kann.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=k6nPtHHUIYE

Es gibt noch andere kritische Stimmen:
 

Stiko-Vorsitzender: Impfung für Kinder “kein Lakritzbonbon”

Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, hat um Verständnis für die zögerliche Haltung bei Kinderimpfungen gegen Corona geworben. Zugleich sprach er mahnende Worte in Richtung Politik. “Den Kindern bietet man ja kein Lakritzbonbon an, das ist ein medizinischer Eingriff, und der muss eben entsprechend indiziert sein”, sagte Mertens im NDR-Podcast “Das Coronavirus-Update”.
Die Entscheidung, ob die Stiko empfehle, alle Kinder zwischen 12 und 16 Jahren gegen das Coronavirus zu impfen, müsse “auf der besten verfügbaren Evidenzbasis getroffen werden”. Die Daten aus der Zulassungsstudie des Herstellers reichten dafür nicht aus: “Die Zahl der in der Studie geimpften Kinder ist einfach zu gering, um eine belastbare Aussage über die Sicherheit in dieser Altersgruppe zu machen.” Immerhin 1,3 Prozent der 1100 in der Studie geimpften Kinder hätten schwere Reaktionen gezeigt.
Quelle: https://www.sueddeutsche.de/politik/corona-aktuell-rki-zahlen-1.5308516
Nun kann man den Vorsitzenden der Stiko sicher auch nicht als Impfgegner bezeichnen.


WELTÄRZTEBUND ZUR IMPFKAMPAGNE:
Frank-Ulrich Montgomery gegen eine Empfehlung für Kinder-Impfung

„Und wenn man jetzt das Risiko der Erkrankung für ein Kind gegen das Risiko der Impfung für ein Kind abwägt, dann muss man sich sicher sein, dass das Risiko der Impfung geringer ist als dass der Erkrankung.“
Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=pxU2EjoQVbs
Auch den Präsidenten wird man schwerlich als Querdenker diffamieren können.
Dass die Nebenwirkungen der Impfungen doch nicht so ganz ohne sind, zeigt die Statistik des ganz bestimmt nicht impffeindlichen Paul Ehrlich Instituts:
https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/dossiers/sicherheitsberichte/sicherheitsbericht-27-12-bis-30-04-21.pdf?__blob=publicationFile&v=5

Hier eine impfkritische Stellungnahme zu den Nebenwirkungen:

http://info-medico.de/index.php/impfungen-erste-bilanz

Und hier eine sehr polemische, aber inhaltlich weitgehend korrekte „Impfaufklärung“:

https://uncutnews.ch/covid-19-impfung-diese-einverstaendniserklaerung-wurde-von-einer-aerztin-in-der-franzoesischsprachigen-schweiz-erstellt/
Ich möchte nicht in Haut von Eltern stecken, die jetzt vor der Wahl stehen, ihren Kindern zur Impfung zu  raten oder davon abzuraten. Aber alle Eltern haben die Verantwortung für ihre Kinder. Die Kinder- und Hausärzte habe eine Verantwortung für ihre jungen Patienten. Und ich finde auch, dass die Gesellschaft Verantwortung für die heranwachsende Generation hat. Und da empfinde ich es schon als unverantwortlich, die Kinder einem wenn auch geringen Risiko durch die Impfung auszusetzen, während das Risiko durch die Erkrankung sehr gering ist. Vor einer solchen weitreichenden Erscheinung keine Nutzen-Risiko-Analyse durchzuführen, wie wir das in Medizin sonst bei Medikamenten und Prozeduren immer machen, ist einfach ungeheuerlich. Und ich kann überhaupt nicht verstehen, warum unsere Standesvertreter, Ärztefunktionäre und Koryphäen nicht geschlossen aufstehen und auf unseren Stammvater Hippokrates verweisen, dessen wichtigster Leitsatz schließlich hieß: „Primum nil nocere, secundum cavere, tertium sanare“ – erstens nicht schaden, zweitens vorsichtig sein, drittens heilen.“ Auch dies wird im Moment – wie so vieles – mit Füßen getreten.
Wer übernimmt die Verantwortung, wenn einige wenige Kinder, die aber Covid problemlos überlebt hätten, an der Impfung sterben? Wer kommt für Folgeschäden wie befürchtete Autoimmunkrankheiten auf? Bestimmt nicht Prof. Lauterbach, Prof. Wieler, Herr Spahn und alle sonstigen Protagonisten.

Ihr Dr. med. Quintus Querulantius

aufgeschnappt und kommentiert 

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Hier noch ein Artikel der Zeitschrift „Naturarzt“ zu Nährstoffen bei Corona:

https://www.dr-schmiedel.de/corona-vorbeugen-mit-naehrstoffen/

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